US-, neuseeländische, australische und südamerikanische Herkunft, in Standard- und Spezialqualitäten. Mit BSE/TSE-Zertifikat, ab Lager in der Schweiz.
| Herkunft | BSE/TSE-Status | Typische Verwendung |
|---|---|---|
| Neuseeland | Historisch BSE-frei, hoher regulatorischer Stellenwert | Bevorzugt für klinische und ATMP-Programme |
| Australien | Historisch BSE-frei | Gute Verfügbarkeit, breit einsetzbar |
| USA | Kontrolliertes Risiko nach OIE-Klassifikation | Forschung, breite Standardanwendung |
| Südamerika | Je nach Ursprungsland unterschiedlich, dokumentationspflichtig | Forschung, kostensensitive Anwendungen |
Die ausführliche Gegenüberstellung inklusive regulatorischer Einordnung finden Sie in unserem Ratgeber zum FBS-Herkunftsvergleich.
Jede Herkunft ist mit den folgenden Qualitätsmerkmalen kombinierbar.
Für die routinemässige Zellkultur.
Für endotoxinsensitive Anwendungen.
Für immunologische Anwendungen, bei denen Restimmunglobuline stören.
Für Tet-On/Tet-Off-Expressionssysteme.
Komplementinaktiviert — nicht routinemässig empfohlen, siehe Hinweis unten.
Zusätzliche Virusinaktivierung für sicherheitskritische Anwendungen.
Chargenweise auf Eignung für embryonale Stammzellkultur geprüft.
Lagerung in der Schweiz, keine Einfuhrverzollung, Fakturierung in CHF über die Seamless Bio GmbH, Münchenstein. Jede Charge kommt mit Herkunftszertifikat und CoA — für klinische und ATMP-Programme auf Anfrage mit erweiterter Dokumentation.
Für Programme, die über Jahre dieselbe Spezifikation benötigen, empfiehlt sich eine Chargenreservierung.
Für Forschung und Diagnostik braucht FBS keine Swissmedic-Zulassung, wohl aber eine lückenlose Dokumentation. Wird FBS als Ausgangsstoff in der GMP-Herstellung von Arzneimitteln oder ATMP eingesetzt, gelten das Heilmittelgesetz (HMG, SR 812.21) und die Swissmedic-Vorgaben zu Ausgangsstoffen tierischen Ursprungs – dann ist eine Lieferantenqualifizierung nötig.
Welche Herkunft sollte ich wählen?
Für klinische und ATMP-Programme sind neuseeländische oder australische Herkunft wegen des BSE/TSE-Status meist die bevorzugte Wahl. Für Forschungsanwendungen ohne regulatorischen Druck ist US- oder südamerikanische Herkunft oft ausreichend und günstiger.
Brauche ich hitzeinaktiviertes FBS?
Nur wenn Komplementaktivität Ihre Anwendung stört — etwa bei bestimmten Immunassays. Für die meisten Zellkulturen ist native, nicht hitzeinaktivierte Ware ausreichend und leistungsfähiger.
Was bedeutet ES-Zell-getestet?
Die Charge wurde spezifisch auf Eignung für die Kultur embryonaler Stammzellen geprüft — relevant, wenn Ihre Anwendung besonders sensibel auf Chargenschwankungen reagiert.
Kann ich ein Testmuster erhalten?
Ja, auf Anfrage.
Brauche ich für FBS eine Swissmedic-Bewilligung?
Für Forschung und Diagnostik nicht. Für den Einsatz als Ausgangsstoff in der GMP-Herstellung gelten HMG und Swissmedic-Vorgaben; dann qualifizieren Sie den Lieferanten mit CoA, CoO und TSE-Erklärung. Die Unterlagen stellen wir bereit.
Welche Herkunft eignet sich für Swissmedic-regulierte Prozesse?
Herkünfte mit niedrigem BSE-/TSE-Risiko wie Neuseeland, Australien, USA und Südamerika mit vollständiger TSE-Erklärung. Für klinische Programme werden Neuseeland und Australien bevorzugt.
Wie lange ist FBS haltbar?
Bei −20 °C mindestens 24 Monate. Vor dem Einlagern aliquotieren und nur das benötigte Volumen auftauen.
Beschreiben Sie uns Ihre Anwendung und regulatorischen Anforderungen — wir empfehlen die passende Kombination und legen ein Testmuster bei.
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